Facebook verdient zum ersten Mal Geld

Der Internet-Dienst Facebook hat am Dienstag bekanntgegeben, dass im vergangenen Quartal erstmals die Summe der Einnahmen jene der Ausgaben überstieg. Damit profitiert das Soziale Netzwerk erstmals von den ständig steigenden Nutzerzahlen.

Die Einnahmen des Sozialen Netzwerks hätten im vergangenen Quartal erstmals die Ausgaben überstiegen, schrieb Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im offiziellen Unternehmensblog.

Ursprünglich habe Facebook diesen Zeitpunkt erst "irgendwann 2010" erwartet, daher freue es ihn, schon jetzt verkünden zu können, dass "wir diesen Meilenstein im vergangenen Quartal erreicht haben", schrieb Zuckerberg.

User bringen Geld

Die Facebook-Ankündigung ist relevant, weil das im kalifornischen Palo Alto ansässige Unternehmen anders als andere Internet-Giganten wie Amazon und eBay bisher unter Beweis stellen musste, dass sich die steigenden Nutzerzahlen auch in barem Geld auszahlen.

Zuckerberg, der Facebook vor fünf Jahren mit zwei Studienfreunden von der Harvard-Universität gegründet hatte, gab keine Einzelheiten zur Finanzlage des Unternehmens bekannt. Branchenkenner gehen aber davon aus, dass Facebook alljährlich Hunderte Millionen Dollar aus dem Werbegeschäft einnimmt.

300 Millionen Nutzer

Zugleich teilte Zuckerberg mit, dass "Facebook nach heutigem Stand von 300 Millionen Menschen weltweit genutzt wird". Erst im April hatte Facebook bekanntgegeben, 200 Millionen Nutzer zu haben.

(AFP)

Psychologin: Facebook macht schlauer, Twitter dümmer

08.09.2009 | 10:22 |  (DiePresse.com)

Eine Psychologin hat die Auswirkungen verschiedener Online-Vergnügen auf das Erinnerungsvermögen des Menschen untersucht. Das Ergebnis: Facebook hat einen ähnlichen Effekt wie das Lösen von Sudokus.

Die schottische Psychologin Tracy Alloway attestiert Twitter und YouTube eine schlechte Wirkung auf das menschliche Erinnerungsvermögen. Netzwerken via Facebook hingegen fördere das "Arbeitsgedächtnis", das für die vorübergehende Speicherung von Informationen zur momentanen Verarbeitung zuständig ist. Einem Bericht des britischen "Telegraph" zufolge ist Facebook sogar genauso förderlich für das Gedächtnis wie das Lösen von Sudokus.

Die "augenblickliche" Natur von Twitter und YouTube hingegen sei der Weiterentwicklung des Arbeitsgedächtnisses wenig dienlich. Die Informationen müssen in diesem Fall laut Alloway nämlich nicht weiter verarbeitet werden. "Auf Twitter ist man einem endlosen Strom an Informationen ausgesetzt, die besonders knapp sind. Man muss diese Information nicht weiter verarbeiten", erklärt sie gegenüber dem "Telegraph". Der ausufernde Konsum von Kurznachrichten - in Form von Twitter oder auch SMS - sorge mitunter sogar für einen geringeren IQ, meint die Psychologin.

© DiePresse.com

Skype: "eBay ärgert sich noch grün und blau"

Überraschend guter Deal bleibt nur ein Trostpflaster

eBay-Tochter Skype hätte größeres Potenzial (Foto: skype.com)

San José (pte/02.09.2009/11:00) -

Nach rund vier Jahren hat eBay seine verlustbringende Internet-Telefonie-Tochter Skype endlich losgeschlagen. Dabei macht das Online-Auktionshaus beim Verkauf eines 65-Prozent-Anteils an eine Gruppe von Finanzinvestoren rund um Netscape-Gründer Marc Andreesen sogar ein überraschend gutes Geschäft. "eBay hat beim Skype-Verkauf zwar noch einmal die Kurve bekommen. Dennoch hat man es verabsäumt, das Potenzial einer der weltweit größten Communitys auszuschöpfen. Darüber wird sich eBay noch grün und blau ärgern", meint Markenexperte Markus Hübner, Geschäftsführer von Brandflow http://www.brandflow.at, im Gespräch mit pressetext.

Nachdem eBay 2005 rund 3,1 Mrd. Dollar in den Skype-Kauf gesteckt hatte, erhält der Konzern von dem Investorenkonsortium nunmehr rund 1,9 Mrd. Dollar bar auf die Kralle. Die verbleibenden 35 Prozent an Skype sollen in eBay-Besitz bleiben. "Wer fast zwei Mrd. Dollar hinblättert hat sich sehr genau überlegt, welches Potenzial in seinem Investment steckt", sagt Hübner. Davon hätten Skype und die Voice-over-IP-Technologie reichlich. Sein bisheriger Besitzer habe es jedoch vernachlässigt, den Community-Gedanken zu nutzen. Die neuen Eigentümer seien daher gut damit beraten, dieses Potenzial auszuschöpfen. Zudem müsse Skype mit neuen Diensten verknüpft und in der mobilen Anwendung sowie im Bereich B2B ausgebaut werden.

Insgesamt wird Skype mit 2,75 Mrd. Dollar bewertet. Allerdings hatte eBay im Telefoniegeschäft allein im Jahr 2007 eine Abschreibung in Höhe von 1,4 Mrd. Dollar vornehmen müssen. "Der eigentliche Schaden, der eBay bleibt, ist jedoch, dass man ein riesiges schlummerndes Potenzial brach liegen ließ. Die unglaubliche Mitgliederzahl von Skype hätte genutzt werden müssen, was sträflich vernachlässigt wurde", betont Hübner gegenüber pressetext. In das Gesamtgefüge des Konzerns und dessen Angebotspalette konnte der Dienst nie richtig integriert und gewinnbringend eingegliedert werden. Obwohl das Unternehmen in den vergangenen vier Jahren mit einem Sprung von 50 auf über 400 Mio. einen deutlichen Anstieg an Skype-Kunden verzeichnen konnte, blieb die Voice-over-IP-Tochter das Sorgenkind des Auktionshauses. Web-2.0-Weltmarktführer Facebook weist im Vergleich hingegen nur eine Mitgliederzahl von unter 300 Mio. Usern auf.

(Ende)


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller
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Facebook und Twitter rücken noch enger zusammen

Promis und Unternehmen können breitere Zielgruppe erreichen

Facebook-Pages werden mit Twitter verknüpft (Foto: Facebook)

Palo Alto (pte/22.08.2009/13:15) -

Facebook und Twitter rücken noch enger zusammen und erweitern die Synchronisationsmöglichkeiten der beiden Plattformen. In Zukunft können Administratoren von Facebook-Seiten, ihre Meldungen automatisch auf die Microbloggingseite übertragen und zeitgleich dort veröffentlichen. Wie die Plattform in einer Aussendung betont, werden aber nur die Facebook-Seiten - die sogenannten Pages - mit Twitter verknüpft, nicht die persönlichen Profile von Usern. "Diese Überlegungen gibt es zwar auch, aber im Moment können wir dazu noch nichts weiter sagen", so eine Facebook-Sprecherin auf Nachfrage von pressetext.

Die weitere Zusammenführung der beiden Seiten sei auf Wunsch der Nutzer geschehen, die ihre Inhalte mit möglichst vielen Leuten gleichzeitig teilen wollen. Öffentliche Personen, Musiker, Unternehmen sowie diverse Organisationen, die eine Seite bei Facebook betreiben, hätten immer wieder den Wunsch, ihre Statusmeldungen, Fotos oder Informationen zu Veranstaltungen mit möglichst vielen Unterstützern zu teilen. Durch die Verknüpfung könnten sie gleichzeitig all ihre Facebook-Fans und ihre Twitter-Follower erreichen. Wer künftig seine Page verwaltet, kann entscheiden, ob die Aktualisierungen mit Twitter abgeglichen und welche Art von Updates dort erscheinen soll. "Bei Twitter erscheint nur Text sowie (wenn nötig) eine automatisch generierte Tiny-URL, die dann auf das entsprechende Foto oder auch eine Veranstaltung verlinkt", erklärt die Sprecherin gegenüber pressetext.

Einzelne Prominente und Organisationen haben diese neue Option bereits getestet, heißt es seitens Facebook. Darunter befinden sich unter anderem der WWF, die NBA und die D-League. Die Verknüpfung mit anderen Webseiten ist auf Facebook seit geraumer Zeit ein Schwerpunktthema und wird stetig ausgebaut. Zuletzt hat das Social Network zum Beispiel Funktionen entwickelt, die es ermöglichen, Inhalte von YouTube, Hulu und ähnlichen Seiten in das persönliche Profil zu integrieren.

Die Facebook-Seiten mit Twitter zu verknüpfen sei nun nur der nächste logische Schritt gewesen, weil es eine effektive Funktion sei, Kurznachrichten weit zu verbreiten, argumentiert man bei der Plattform. Die Funktion soll unter http://www.facebook.com/twitter in den kommenden Tagen verfügbar werden.

(Ende)


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Claudia Zettel
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Tel. +43-1-81140-314

Facebook peilt eine Milliarde Nutzer an

Ein ambitioniertes Ziel hat der Gründer von Facebook. Die Zahl der Nutzer des Internet-Netzwerks soll weiter massiv wachsen. Wie schnell, weiß er allerdings selbst nicht.

Das Online-Netzwerk Facebook rechnet langfristig mit einer Milliarde Nutzer. Das sagte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Einen Zeitraum, in dem diese Zunahme der Nutzer vollzogen werden soll, nannte der Facebokk-Gründer allerdings nicht.

Jüngsten offiziellen Angaben zufolge hat Facebook rund 250 Millionen Nutzer. In diesem Jahr wolle das Netzwerk die Zahl der Mitarbeiter um die Hälfte und damit um etwa 500 Menschen aufstocken, sagte Zuckerberg. Als Folge der Rezession seien zahlreiche Software-Entwickler auf dem Arbeitsmarkt.

Facebook hatte sich vor kurzem eine Finanzspritze von bis zu 300 Mio. Dollar (209 Mio. Euro) von russischen Investoren gesichert. Laut Medienberichten könnte der Umsatz des Online-Netzwerks in diesem Jahr 500 Mio. Dollar erreichen.

Bei Facebook können Nutzer persönliche Seiten anlegen und miteinander kommunizieren. Das Netzwerk überholte zuletzt den Erzrivalen MySpace. Kritiker bezeichnen derartige Plattformen als Datenschleudern und warnen vor Missbrauch.

Trotz regen Zulaufs von Nutzern hat Facebook noch kein solides Geschäftsmodell gefunden. Die Werbeeinnahmen fließen bisher trotz der 250 Mio. Mitgliedern spärlich. Das ehemalige Harvard-Start-Up, in das 2007 der Software-Riese Microsoft einstieg, muss zudem ein explodierendes Datenvolumen bewältigen. Und, was Internet-Unternehmen gerne beiseite wischen: Auch Server und Personal kosten Geld, was Facebook auch zu spüren bekommen hat.

(APA/dpa)

25.08.2009 | 06:36 | © Wirtschaftsblatt.at

Wie Facebook das neue Google werden kann

Warum ist Facebook so teuer, fragten wir. Weil Werbung auf Facebook wirkt, sagen Experten. Doch Trends sind im Internet vergänglich

6,5 Milliarden Dollar. Das ist Facebook wert, seit der russische Internetkonzern Digital Sky seinen Anteil auf 3,5 Prozent erhöht hat - und damit Einblick in die Bewertungs-Formel des 2004 gegründeten Online-Konzerns gibt. 6,5 Milliarden Dollar, das ist wenig, wenn man bedenkt, dass Microsoft im Jahr 2007 für seine Aktien (1,6 Prozent) noch den doppelten Preis zahlte. In Wahrheit aber ist Facebook damit unglaublich teuer. In Zeiten der New Economy hätte man das mit der "Fantasie", die hinter dem Geschäftsmodell liegt, bewertet. 

Amazon wäre ein Schnäppchen

Mal ganz ohne diese Fantasie. Wenn Facebook, so wie geplant, heuer einen Umsatz von 500 Millionen macht, dann schreibt Digital Sky dem Unternehmen den 13-fachen Jahres-Umsatz als Wert zu. Das ist enorm viel, auch für die boomende Online-Branche. Und einer der großen Technologiekonzerne wie Google, eBay, Amazon, Yahoo oder Microsoft wird schließlich früher oder später diese Rechnung begleichen müssen, indem er den Altinvestoren Facebook abkauft oder einen Angriff planen, weil Facebook dann für sie zu teuer ist. Bliebe nur der Börsengang, der aber unter diesen Voraussetzungen doch eher unwahrscheinlich ist.

Große Deals gab es schon in der Vergangenheit. Youtube kostete Google im Jahr der Übernahme (2006) 1,76 Milliarden Dollar. Für Skype legte eBay im Jahr 2005 2,6 Milliarden Dollar auf den Tisch.

Für den teuersten Dotcom-Konzern, Google, wäre die Beteiligung ein Klacks, schließlich sitzt der Konzern auf einem Cash-Polster von knapp 16 Milliarden Dollar. Doch auch Google ist billiger als Facebook. Denn mit einer Marktkapitalisierung von derzeit 134 Milliarden Dollar, ist Google das sechsfache seines Jahresumsatzes wert. Facebook ist sogesehen also doppelt so teuer wie Google.

Die Auktionsplattform eBay, der ein Börsengang seiner Tochter Skype vorschwebt, wird zum 2,5-fachen seines Umsatzes bewertet. Konkurrent Amazon ist sogar nur 1,8-mal den Jahresumsatz wert. Yahoo gibt es an der Börse zum dreifachen Jahresumsatz.

Werbung auf Facebook wirkt

Stellt sich also die Frage, wo die Fantasie liegt, die Facebook derzeit so teuer macht. Das Geschäftsmodell beruht, anders als bei den Communitys von LinkedIn oder Xing, rein auf Werbung. Und diese funktioniert scheinbar sehr gut, wie Online-Werbeexperte Siegfried Stepke, Geschäftsführer von e-Dialog, erklärt: "Werbung auf Facebook ist sagenhaft effizient, weil die Segmentierung so gut funktioniert." Während Werbetreibende potenzielle Kunden bei Google nur dann erreichen könnten, wenn der User auch tatsächlich nach einem Produkt, einer Dienstleistung oder einem Begriff suche, biete Facebook die Chance, Kunden auch dann mit Werbung zu konfrontieren, wenn deren Profile dies als sinnvoll erscheinen lassen. Ein Beispiel: Wenn ein User in seinem Profil "Golf" als Hobby angegeben hat, können Werbetreibende diesen mit Werbung zum Thema Golf beglücken. Zusätzlich lassen sich die User nach ihrer Herkunft segmentieren. Die Abrechnung erfolgt, so wie bei Google, erst nach dem Klick auf die Werbung. In Österreich hätten erst wenige Unternehmen, und erst sehr wenige große Firmen, die Stärken der Facebook-Werbung für sich erfasst, so Stepke. Er traut der Online-Plattform daher durchaus zu, die hoch gesteckten Erwartungen zu erfüllen. Schließlich sei Facebook auch in der Lage gewesen, Konkurrenten wie Myspace in den USA oder StudiVZ in Deutschland auf die Plätze zu verweisen.

Tatsächlich ist Facebook allerdings auch ein Trend, der verglühen könnte. "Um Facebook gibt es gerade einen Hype. Hypes können im Internet sehr kurzfristig sein", sagt Birgit Böhm, Online Media Managerin bei der Agentur Mindshare. Es könnte daher durchaus passieren, dass die Community weiterzieht, wenn sie zu viel Werbung auf Facebook erlebt. Und für den großen Massenansturm an Werbetreibenden ist die Facebook-Werbung vermutlich zu kompliziert. Mindshare etwa empfiehlt seinen Kunden, die Facebook-Werbung nur in Kombination mit eigenen Facebook-Seiten zu erstellen, die dann vom Unternehmen selbst gepflegt werden. Es handle sich um eine Form von Public Relations. Böhm: "Werbung bei Facebook macht nur dann Sinn, wenn man mit den Usern in Kontakt bleibt."
Offen ist, ob es Facebook selbst gelingt, den Kontakt zu seinen Usern zu halten oder ob der Community ein ähnliches Schicksal blüht, wie Myspace.com, studivz oder Yahoo. Denn der Aufstieg von Facebook ging zu ihren Lasten.

Dagegen spricht, dass auch Google die Suchmaschinen von Lycos, Altavista und Yahoo verdrängen konnte und seine Nummer-1-Position in der Folge nicht mehr verlor. Was nicht zuletzt daran lag, dass konsequent in die Weiterentwicklung investiert wurde. Insofern wird Facebook von seinen neuen Investoren, die nun mehrere hundert Millionen Dollar eingebracht haben, profitieren, wenn das Geld in die Entwicklung des Produktes investiert wird.


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14.07.2009 | 17:43 | Alexis Johann (wirtschaftsblatt.at)

Mein Urlaub, dein Urlaub – Social Media ist auf Reise-Webseiten gefragt

Personalisierung, Individualisierung und Community: Neue europaweite Studie von Yahoo! untersucht Nutzererwartungen an Reise-Webseiten

München, 29. Juni 2009 – Vertrauenswürdigkeit ist Trumpf! Wer in Europa eine Reisewebseite anklickt, der folgt meistens der persönlichen Empfehlung von Freunden oder Bekannten. Und auch bei der Urlaubsplanung spielen Bewertungen, Erfahrungen und Fotos von anderen Nutzern eine entscheidende Rolle. In der neuen Studie von Yahoo! Insights wurde untersucht, wie sich im Zeitalter von Social Media die Anforderungen an Reiseseiten im Netz verändert haben.

Vertrauenswürdigkeit kommt vor Information und einfacher, klarer Bedienbarkeit, wenn es um die Entscheidung geht, welche Reiseseite im Internet besucht wird. Der neuen Yahoo!-Studie „Reise-Websites im Zeitalter von Social Media“ zufolge, an der sich über 11.000 Internetnutzer aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien beteiligten, ist für 60 Prozent der Europäer „Vertrauen“ das wichtigste Auswahlkriterium. Die Ausnahme bilden die befragten deutschen Internetnutzer, denn für 63 Prozent steht der Informationsgehalt einer Reise-Website im Vordergrund.

Obwohl Reiseseiten im Web heftig beworben werden, bieten weder TV-Spots noch Anzeigen in Print- und Online-Medien den entscheidenden Impuls, eine spezielle Reiseseite zu besuchen. 56 Prozent der befragten Europäer und 62 Prozent der befragten Deutschen nennen die „Persönliche Empfehlung“ als entscheidenden Faktor dafür, eine bestimmte Reise-Webseite zu wählen.

„Personalisierung und Individualisierung sind die großen Trends. Durch Social Media haben sich das Verhalten und die Anforderungen der Internetnutzer stark verändert“, betont Andreas Krawczyk, Chefredakteur Yahoo! Deutschland. „Mund zu Mund-Propaganda, Erfahrungsberichte aus erster Hand – kurzum die Möglichkeit zum direkten Austausch – sind heute für die meisten Nutzer als elementare Bestandteile von Internetangeboten nicht mehr wegzudenken. Das bestätigt auch die aktuelle Umfrage von Yahoo! Insights.“

Social Media-Features gefragt – insbesondere hierzulande
Auf die Frage nach den gewünschten Inhalten ihrer idealen Reisewebseite votierten 52 Prozent der befragten Europäer für die „Möglichkeit der Personalisierung“. Für 78 Prozent ist das Fotomaterial „wichtig“ bis „sehr wichtig“, um sich für eine Reisewebseite zu entscheiden – allerdings sollte dieses nicht aus Katalogen von Reiseveranstaltern stammen, sondern ganz authentisch von anderen Nutzern. Im europäischen Vergleich legt kein anderes Land so viel Wert auf „Nutzerkommentare und -meinungen“ wie die Deutschen (7,4 auf einer Skala von 1 bis 10 / EU-Durchschnitt 6,8). Darüber hinaus sind sich die Europäer auch einig darin, dass ihr Wunsch-Reiseportal die Community-Features „Frage-Antwort-Seiten“ (45 Prozent), „Was haben Freunde gesehen/empfohlen“ (38 Prozent) und „Gruppen mit ähnlichen Interessen“ (31 Prozent) enthalten sollte.

„Diese Veränderung der Nutzerbedürfnisse hin zu mehr Interaktion und Vernetzung, persönlicher Information und individuellen Antworten beobachten wir bei Yahoo! seit einigen Jahren“, erklärt Krawczyk. „Mit dem Anspruch, stets den Wünschen unserer User Rechnung zu tragen, sind Social Media-Features auch auf Yahoo! Reisen neben Last-Minute-Angeboten, günstigen Hotels, Luxusreisen und Mietwagen schon lange ein wichtiger Bestandteil: Neben umfangreichen Bewertungsmöglichkeiten für Nutzer – beispielsweise im Yahoo! Reiseführer oder auch von Hotels – ist der Yahoo! Reiseplaner eine zentrale Web 2.0-Plattform, über die man mit anderen die persönlichen Erfahrungen in fremden Ländern, aufregenden Metropolen oder in punkto idealem Wochenend-Kurztrip ganz einfach teilen kann – und damit dem Entdeckungsfreudigen und Wissbegierigen maßgeschneiderte Reiseinformationen bzw. einen individuellen Ratgeber bietet.“

Ein Foto von Andreas Krawczyk finden Sie unter folgendem Link: http://yahoo.enpress.de/Management.aspx?p=2199


Studiensteckbrief:

Die Umfrage von Yahoo! Insights wurde im Dezember 2008 auf dem Yahoo! Network und dem SOKOS Panel in Deutschland (1.675 Befragte), Großbritannien (2.507), Italien (1.961), Spanien (2.338) und Frankreich (2.520) unter Nutzern durchgeführt, die in den letzten drei Monaten eine Reisewebseite besucht hatten. An der Umfrage beteiligten sich 11.001 Nutzer ab 18 Jahren.

Die Studie sowie ein Factsheet mit den wichtigsten Studienergebnissen kann per Mail bei yahoo@dot-communications.de angefordert werden.


Über Yahoo!
Yahoo! Inc. ist eine führende globale Internet-Marke und eine der meist besuchten Webseiten weltweit. Yahoo!s Ziel ist es, seinen Communities aus Nutzern, Werbekunden, Publishern und Entwicklern ein unverzichtbares Online-Erlebnis zu bieten, das auf gegenseitigem Vertrauen beruht. Yahoo! Inc. hat seinen Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien/USA. Sitz der Yahoo! Deutschland GmbH ist München.

Weitere Informationen sind verfügbar unter http://www.yahoo.enpress.de/ oder im Unternehmens-Blog Yodel Anecdotal http://yodel.yahoo.com.

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